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Sonntag, 8. Dezember 2013

frischer Nadelduft






frischer Nadelduft 
altklug das Schmunzelgesicht 
des Räuchermännchens




(fresh-scented needles / the manikin smoker's /
most precocious smile)

Klaus-Dieter Wirth





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Raachermannel 


So wird das Räuchermännchen im Erzgebirge genannt, wo es von Spielzeugmachern erfunden wurde. Es ist heute Bestandteil der erzgebirgischen Volkskunst und des erzgebirgischen Brauchtums der Weihnachtszeit.
Ein Räuchermännchen wird aus heimischen Laubhölzern wie Birke, Buche, Fichte, Linde, Erle und Ahorn gedrechselt. Es besteht aus zwei Teilen. Auf das untere Teil wird eine angezündete Räucherkerze gestellt, das obere Teil ist ausgehöhlt und wird auf das untere Teil gesteckt. Das Räucherkerzchen brennt im Inneren des Räuchermännchens, wobei der Rauch aufsteigt und aus dem Mundloch austritt.





Bild © sunnje/pixelio.de