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Freitag, 3. Januar 2014

Lange Winternacht





Lange Winternacht …
Auf dem Pfad ihrer Träume
tanzt der Wind




(long winter night ... / the wind is dancing on the path / of her dreams)


Ramona Linke 


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Der Wind in den Träumen

Viele Naturvölker sahen, und sehen noch, den Wind als Atem der Erde, er wurde höheren Kräften zugeordnet. Mal weht er als sanfte Brise, dann wiederum entwickelt er ungeheure Kräfte und wird zum Sturm, ja, sogar zum Wirbelsturm mit vernichtender Wirkung. Dazwischen sind alle Abstufungen möglich. Er kann gleichmäßig aus einer Richtung wehen oder in Böen mit wechselnden Richtungen, kann warm oder eisig kalt sein. Die Deutung im Traum hängt vor allem von der Kraft des Windes ab, aber auch von seiner Richtung.
Der Wind symbolisiert im Traum die Macht des Geistes (spirituelle Energie) und die Bewegung des Lebens. Er steht für die Unbeständigkeit und Flüchtigkeit.
Windstille ist ein Zeichen hoher Energie, man sammelt sich, stärkt sich für kommende "Prüfungen". Alle Möglichkeiten stehen uns offen. Auch eine Brise bringt etwas in Bewegung, sie steht für Leichtigkeit und Vergnügen, hilft dabei aktiver zu werden. Der Wind an sich, je nach Stärke, wirbelt unser Leben durch geistige Impulse auf, bringt frischen Wind in persönliche Angelegenheiten und Beziehungen. Starker Wind kann für eine Offenbarung stehen und ein heftiger Sturm für Gewalt.
Kommt der Wind aus Norden, so bemühe Dich um neues Wissen und Weisheit, das wird dich führen. Bei Ostwind achte auf Eingebungen und Ideen, nutze Verstand und Sinne. Kommt der Wind aus Süden, schickt er dir einen Boten, höre auf den Rat anderer Menschen. Bei Westwind schau in dein Herz und finde Mut und Antworten, das kann Schwierigkeiten lösen.
Haben wir Rückenwind bedeutet das ein schnelles Vorankommen, kommt der Wind von vorne so kann er für Blockaden, negative Glaubenssätze und Hindernisse stehen.
So vielfältig wie der Wind, so ist auch seine Deutung.

Sigmund Freud:
"Die Traumdeutung ist in Wirklichkeit die Via regia zum Unbewußten, die sicherste Grundlage der Psychoanalyse."